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Allergologie Rhauderfehn

Allergologie ist die Wissenschaft und Lehre von den Ursachen, der Entstehung, der Diagnose und Therapie von Allergien.

Innerhalb der Allergologie in/im Rhauderfehn beschäftigt man sich mit Allergien, die Überempfindlichkeitsreaktionen auf bestimmte körperfremde Substanzen (Allergene) sind. Haut und Schleimhaut reagieren krankhaft auf Blütenpollen, Nahrungsmittel, Schimmelpilze und vieles mehr. Die Zahl der Allergiker steigt an, vermutlich im Zusammenhang mit höherer Umweltbelastung, zum Beispiel durch Feinstaub, aber auch aufgrund des Klimawandels. Durch die Erderwärmung beginnen die Blühphasen von Pflanzen früher und dauern länger, auch wird die Einwanderung von Pflanzen wie der Ambrosie gefördert, die aggressive Allergene bildet.

Welche Allergiearten gibt es?

Das Repertoire an Allergien in/im Rhauderfehn ist groß, hier soll nur auf einige eingegangen werden. Verbreitet sind die Allergien gegen Pollen der früh blühenden Bäume und Sträucher, hierzu gehören unter anderem Hasel, Erle und Birke. Ebenfalls häufig sind Gräser- und Roggenpollen-Allergien. Darüber hinaus gibt es diesbezüglich die Kreuzallergien, hier ähneln die Eiweißstrukturen bestimmter Nahrungsmittel jenen der Blütenpollen und lösen ebenso allergische Reaktionen aus. Ferner gibt es Allergien gegen Hausstaub, Tierhaare, Insektenstiche, Medikamente und Lebensmittel. Neben dem bekannten Heuschnupfen tritt auch das allergische Asthma auf, das häufig zu einer chronischen Erkrankung führt.

Allergiesymptome · Bei Nahrungsmittelallergie: Anschwellen von Mund und Lippen, Ausschlag, Nesselsucht, Asthma, Atemnot, verstopfte Nase, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall
· Bei Heuschnupfen: laufende Nase, Niesen, tränende Augen, Augenreizung bis hin zur Entzündung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Kopfschmerz
· Bei Kontaktallergie: Hautausschlag, rote Pickelchen und Bläschen, Juckreiz
· Bei Insektenstichen: Anschwellen und Rötung der Einstichstelle, Juckreiz, Nesselsucht, Atemnot, Bauchschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Niesen, Augenjucken, Atemnot

Therapieformen und Methoden der Allergologie in/im Rhauderfehn

Zur Feststellung einer Allergie in/im Rhauderfehn wird in der Regel der Prick-Test angewendet. Hierbei werden Allergene auf die Haut aufgetragen und ganz leicht mit einem Skalpell eingeritzt. Man lässt die Lösung einwirken und beurteilt nach etwa einer halben Stunde das Ergebnis.

Neben der Verabreichung von Medikamenten wie Antihistaminen und Kortison sowie der Vermeidung des Allergens gibt es die so genannte Hyposensibilisierung des Körpers, sie wird auch als spezifische Immuntherapie bezeichnet. Sie wird innerhalb von drei Jahren durchgeführt, hierbei werden regelmäßig Allergene unter die Haut gespritzt, um den Körper daran zu gewöhnen und ihn unempfindlicher gegenüber dem Allergieauslöser zu machen. Diese Therapie in/im Rhauderfehn dient der Vorbeugung des allergischen Asthmas und der Verbesserung der Lebensqualität des Patienten. Bei Gräserpollen-Allergie wird diese Behandlung auch mit Tabletten angeboten.

Auch alternative Heilmethoden wie Akupunktur, Homöopathie und Eigenblutbehandlung sind zur Behandlung von Allergien in/im Rhauderfehn geeignet.